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20. Januar 2022

Neues Leben im Klostergasthaus

St. Urban hat seine «Beiz» wieder zurück

Gastgeber Pascal Schwarz öffnete im Dezember mit seinem Team die Türen des Klostergasthauses Löwen. Dieses ist von Dienstag bis Sonntag täglich geöffnet.

Mit Pascal Schwarz führt neu ein Spitzenkoch den «Löwen», nachdem die Zofinger Unternehmerfamilie Negri das Lokal Anfang 2021 übernommen hatte. Dieses war längere Zeit geschlossen. «Trotz Corona durften wir bereits im Dezember zahlreiche Gäste begrüssen», freut sich der neue Gastgeber über den gelungenen Start. «Die vielen positiven Feedbacks lassen uns zudem zuversichtlich in die Zukunft schauen». Obwohl «Spitzenkoch» soll das Restaurant für alle zugänglich sein. In der Gaststube serviert Pascal Schwarz täglich frisch zubereitete Menus, stets begleitet von hausgemachtem Brot, Suppe oder Salat sowie einer süssen Überraschung aus der Küche. Als Option steht zudem ein «Business Lunch» zur Auswahl. Am Nachmittag warten Kaffee und Kuchen auf spontane Gäste oder Spaziergänger. Ebenfalls herzlich willkommen sind die Dorfvereine. Und auch Besucher der Veranstaltungen im Kloster können im Gasthaus noch einen «Schlummerbecher» einnehmen oder gemütlich «à la carte» was essen. Zudem kann von mittags bis abends ab der Snackkarte durchgehend warme und kalte Küche bestellt werden. Wir wollen «coole klassische Küche zu fairen Preisen bieten», erzählt Schwarz seine Idee, bei der insbesondere «die Freude am Genuss» im Vordergrund steht. Hierzu gehören eine Löwen-Bratwurst und Bärner Frites wie auch handgeschnittenes Rindsfilet-Tatar oder ein Wiesenschwein-Cordon bleu. Natürlich kommen auch Vegis nicht zu Kurz. Wenn immer möglich berücksichtigt Schwarz lokale Produzenten. Dazu gehören insbesondere seine Nachbarn die «Metzgerei Haas» und die «Klosterbäckerei».

Gourmet-Stübli oder «Rein in die gute Stube»
Neu verfügt das Klostergasthaus über ein «Gourmetstübli». Mit dunklen Tapeten und edlen Lampen erinnert es an die eigene «Stube». Und dies nicht zufällig. «Meine Gäste sollen im Negral das Gefühl haben, bei mir zu Hause zu sitzen», erklärt Pascal Schwarz das Konzept. Und auch da ist es meist so, dass nicht immer klar ist, was serviert wird. «Meine Gäste können sich die Anzahl Gänge wünschen und ich überrasche sie mit einem «kulinarischen Verwöhnprogramm». Der Name «Negral» ist übrigens eine spielerische Zusammensetzung aus dem spanischen Wort «schwarz» und der Endung seines Vornamens. Zudem soll es auch eine Hommage an seine spanische Ehefrau sein.

Traditionsreiches Gasthaus modernisiert
Das Klostergasthaus wurde komplett renoviert und den heutigen Anforderungen an einen Gastronomie-Betrieb angepasst, ohne seine Geschichte zu verleugnen. Das alte Kirschholz-Buffet wurde ebenso belassen wie der Vereinstisch, der weiter an seinem gewohnten Platz steht. Die Küche aber verfügt jetzt über modernste Kochtechnik und der Gewölbe-Keller steht neu als Zigarrenlounge zur Verfügung. Daneben befindet sich der Weinkeller. Was noch fehlt ist der Eröffnungsevent. «Diesen werden wir sicherlich nachholen, sobald es die Corona-Pandemie erlaubt. Damit wir mit unseren Gästen unbeschwert und ausgelassen feiern können», verspricht der junge Gastwirt. Vielleicht kann dies im Frühling mit der Eröffnung der Garten-Terrasse verbunden werden. Dann mit Blick auf das altehrwürdige Kloster St. Urban. (adi)

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